Orange

Orange lässt los und schweift beflügelt durch den Raum. Dabei ist dieser Farbton mehr als nur das letzte Glied einer Reihe farbverwandter Gelb- oder Rottöne, eine Tertiärfarbe sicherlich, die jedoch im Leben zu begeistern weiß. Ein gewisses mediterranes Flair, der diesen Farbton seicht umgibt und somit schon immer dieses Gefühl ursprünglicher Lebenslust und Schaffenskraft zu vermitteln wusste. 

Orangefarbene Töne zeugen damit zu Recht von reinem Geschmack süßer Lieblichkeit und ursprünglicher Emotion.

Herz des Urwaldes - 2608

 

Der Klang des Rotholzes, der die Sinne beflügelt, geschält aus der roten Rinde des Tropenholzes. Als würde das Urwalddickicht selbst in der Farbe, das nächtliche Lauschen vieler Insektenstimmen zwischen den Blättergeräuschen zum Schwingen bringen. „Das Herz des Urwaldes“ schlägt zerreißend und schön die orangefarbenen Töne auf der Klaviatur mediterranen Lebens. Auf den Saiten der Zuhörer, die diesem Lied während des Abends stillschweigend lauschen. Die Tiefe des Liedes entrückter Vergänglichkeit einer nie zuvor gehörten Melodie. Der Farbton verströmt uralte Formen gelebter Magie auf dem Geigenspiel von Jahresringen. Die milde Abendkulisse der untergehenden Sonne geht leise mit dem Spiel in das Rotholz Rot über und lauscht, wie es laut schweigt. 

Stille der Wüste - 3207

 

Saharakies legt sich wie ein Sandsturm verwaschen auf die Wellen der Sandmeere und Dünenfelder der ausgetrockneten Erde. Eruptionen im Feld einer sich ständig veränderten Landschaft. Ein Dschinn in der Luft, schnell sich im Sand drehender Geisterwesen. Die „Stille der Wüste“, das ist ein rötliches Braun, durch das am Horizont eine Karawane von Kamelen ziehen muss. Das angestammte Herz der Wanderer, Nomaden und der Beduinen. Sandflimmer an der Wand, wie feiner Sandstaub einer weißen Stadt am meeresblauen Himmel. Wie ein dahinter wolkenhafter Türme: Quarzsandfetzen, die jeden Augenblick zu einer Täuschung werden lassen. Saharakies verwaschen in einer Luftspiegelung inmitten dieser glühend heißen Hitze. 

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