Über Daniel Jertz – Gründer, Entwickler, Handwerker im Herzen und Kopf hinter Einhorn Werke

von Daniel Jertz
03.03.2026 | 12:28

Lesezeit: 5 Minuten

Ich bin Daniel, Maler- und Lackiermeister, Unternehmer, Entwickler und jemand, der niemals „gut genug“ sagt, wenn „perfekt“ möglich ist. Die Einhorn Werke sind nicht einfach ein Unternehmen, sie sind das Ergebnis eines Weges, der mit Pinsel und Spachtel begonnen hat und mit dem Wunsch, Materialien zu erschaffen, die so gut sind, dass man sich darauf verlassen kann, egal was kommt.

Wie alles begann, mit einer Leidenschaft für Oberflächen

Schon früh war klar: Wenn ich etwas mache, dann richtig. Ich wollte Oberflächen schaffen, die Charakter haben, die nicht nur schön aussehen, sondern sich gut anfühlen, langlebig sind und Räume verändern. Als Maler- und Lackiermeister durfte ich viele außergewöhnliche Projekte umsetzen, jedes davon mit dem Anspruch, das Maximum herauszuholen.

Und genau dabei begann die Unzufriedenheit. Nicht mit der Arbeit, sondern mit den Materialien.

Denn je genauer ich arbeitete, desto häufiger kam dieser Moment, in dem ich vor der Wand stand und dachte: „Warum ist das Material nicht so, wie es sein sollte?“

Produkte verhielten sich anders als versprochen. Die Verarbeitung passte nicht immer. Farben stimmten nicht, Oberflächen reagierten unvorhersehbar. Ich sah, was möglich wäre und gleichzeitig, wie weit viele Produkte davon entfernt waren.

Für jemanden, der Perfektion liebt, war das ein ständiges Ärgernis.

Der Wendepunkt und die Entscheidung, es selbst besser zu machen

Eines Tages war es dann so weit: Ich war wieder einmal mitten in einem Projekt und merkte, dass das Material mich mehr bremste als unterstützte. Und da fiel der Satz, der alles verändert hat:

„Wenn es das Produkt, das ich brauche, nicht gibt, dann entwickle ich es eben selbst.“

Es war kein spontaner Einfall, sondern ein tiefes Bedürfnis. Ein Drang. Ein „Jetzt reicht’s“-Moment. 

Also begann ich nebenbei im Keller zu experimentieren. Erst im Kleinen, mit Proben, Mischungen, Rohstoffen. Ich testete auf Platten, viele Platten. Ich entwickelte, optimierte, verwarf, neu gedacht, wieder getestet.

Nächte lang. Wochen lang. Monate lang.

Und mit jeder Weiterentwicklung wurde klarer:
Das wird größer als ein eigenes Produkt. Das wird ein eigenes Unternehmen.

Die Geburtsstunde der Einhorn Werke!

Einhorn Werke entstand nicht auf dem Papier, sondern aus echter Praxis, aus echten Problemen, echten Bedürfnissen und dem Anspruch, etwas zu schaffen, das Handwerker unterstützt statt sie auszubremsen.

Unser erstes Produkt war kein Zufallsfund, sondern das Ergebnis von hunderten Testmischungen und dem kompromisslosen Ziel, Material zu produzieren, das:

Mit der Zeit wurden aus einem Produkt zwei, dann mehrere. Aus einer Idee wurde eine Manufaktur. Und aus meiner Vision wurde eine Marke, die heute für Qualität, Beständigkeit und moderne Oberflächen steht.

Warum Einhorn Werke anders ist

Ich bin kein „reiner“ Unternehmer. Ich bin Handwerker. Ich weiß, wie sich Material verarbeiten muss, wie es sich anfühlt, wie es riecht, wie schnell es zieht, wie es sich schleifen lässt, wie es reagiert, wenn es warm ist, kalt ist oder wenn die Baustelle mal wieder anders läuft als geplant.

Diese Erfahrung fließt in jedes Produkt ein.

Ich entwickle nicht aus der Theorie heraus. Ich entwickle aus der Praxis. Aus echtem Bedarf. Echtem Anspruch.

Und ja, ich bin penibel. Manchmal nervig genau, wie manche sagen. Aber genau das macht den Unterschied:
Wenn ein Produkt meinen Standard erfüllt, dann erfüllt es den Standard der meisten anderen lässig.

Was mich antreibt

Mich fasziniert die Wirkung von Oberflächen. Eine Wand kann kühl oder warm wirken, ein Boden kann ein Raumgefühl völlig verändern. Ich liebe Materialien, die man fühlen kann, die natürliche Tiefe, Strukturen, Metallpigmente, glatte Spachtelungen, mineralische Eleganz.

Ich liebe es, wenn ich vor einer fertigen Fläche stehe und sage:
„Wow. Genau DAS wollte ich.“

Und das gleiche Gefühle haben eine Kunden auch! Und dafür entwickle ich. Dafür arbeite ich.
Und dafür gibt es die Einhorn Werke.

Warum ich mein Wissen in diesem Blog und Helpcenter teile

All die Jahre im Handwerk, auf der Baustelle, in der Entwicklung und in der Produktion haben mir gezeigt, wie wertvoll echtes, erprobtes Wissen ist. Wissen, das nicht aus Lehrbüchern stammt, sondern aus Erfahrung. Wissen, das dir Zeit spart, Fehler erspart, neue Wege zeigt und dir hilft, bessere Ergebnisse zu erzielen.

Und genau dieses Wissen möchte ich weitergeben.

Weil ich weiß, wie frustrierend es ist, wenn man im Dunkeln tappt.
Weil ich selbst oft jemanden gebraucht hätte, der offen sagt, wie’s wirklich läuft.
Weil gute Oberflächen kein Geheimnis sein sollten, sondern Handwerk, das jeder lernen kann.

Dieser Blog ist mein Weg, etwas zurückzugeben:
Tipps, Anleitungen, Hintergründe, echte Erfahrungen: alles so, wie ich es meinen Freunden, Kollegen oder Mitarbeitern erklären würde. Offen, ehrlich, direkt und ohne Schnickschnack.

Denn am Ende geht es nicht nur um Material.
Es geht darum, dass wir gemeinsam besser werden.
Dass Handwerk weiterlebt.
Und dass Oberflächen entstehen, die Menschen begeistern.