Dampfdiffusionsoffen

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von Daniel Jertz
28.08.2026 | 10:06

Lesezeit: 1 Minute

Dampfdiffusionsoffen bezeichnet die Eigenschaft eines Materials, Wasserdampf durchzulassen — also „atmungsaktiv“ zu sein. Wasser in Gasform kann von der Oberfläche aufgenommen (gepuffert) und wieder abgegeben werden, ohne dass sich Feuchtigkeit staut.

Warum das wichtig ist:

Messgröße: Der µ-Wert (Wasserdampf-Diffusionswiderstand) gibt an, wie stark ein Material dampfhemmend wirkt. Je niedriger, desto diffusionsoffener. Naturkalkputz erreicht µ 5–8 — extrem diffusionsoffen.

Bei EINHORN WERKE: Alle mineralischen Produkte (MARMOREA, STUCCORINO, Kalkputz) sind dampfdiffusionsoffen. Das unterscheidet sie fundamental von synthetischen Wandbelägen wie Latex- oder Kunstharzbeschichtungen.

Gegenteil: „Dampfdicht“ oder „dampfhemmend“ — Materialien wie Ölfarben, PU-versiegelte Böden, Kunstharz-Putz. Diese blockieren Feuchtigkeitsaustausch und erhöhen Schimmel-Risiko.