Industrieboden
Industrieboden bezeichnet hochbelastbare Bodensysteme für Werkshallen, Lager, Werkstätten und Produktionsbereiche. Die Beläge sind auf mechanische Belastung, Chemikalien-Beständigkeit und einfache Reinigung optimiert. Mineralische Spachtelböden sind im Premium-Segment auch für gewerbliche Bereiche eine Option.
Was ein Industrieboden ist
Industrieboden ist ein Sammelbegriff für Bodenbeläge, die hohe Anforderungen an Belastbarkeit, Beständigkeit und Pflegeleichtigkeit erfüllen müssen. Typische Anforderungen: Druckbelastung durch Gabelstapler, Beständigkeit gegen Öle und Chemikalien, leichte Reinigbarkeit, Rutschsicherheit nach DIN 51130.
Material-Optionen
- Beton-Hartstoffeinstreuung — klassischer Industrieboden, sehr robust
- Epoxidharz-Beschichtung — chemikalienbeständig, glatt
- Polyurethan-Beläge — elastisch, für Lebensmittelbetriebe
- Mineralischer Spachtelboden — für Showrooms, Boutiquen, Gastronomie mit Designanspruch
Anforderungen nach DIN-Normen
Wichtige DIN-Normen: DIN 18560 (Estrich), DIN 51130 (Rutschsicherheit), DIN 18202 (Ebenheit). Für Industriebereiche zusätzlich: chemische Beständigkeit nach EN 13529, Brandschutz nach DIN 4102.
Wann Spachtelboden statt klassischem Industrieboden
In Showrooms, Designstudios, Gastronomie und repräsentativen Gewerberäumen ist Spachtelboden mit ausreichender Versiegelung eine designstarke Alternative zu klassischem Industrieboden. Für Werkshallen und schwere Maschinen-Belastung bleibt klassischer Industrieboden die richtige Wahl.