Mineralischer Spachtelboden — was genau ist das?

von Daniel Jertz
08.05.2026 | 11:18

Lesezeit: 2 Minuten

Mineralischer Spachtelboden ist die ökologisch und ästhetisch hochwertigste Variante fugenloser Bodensysteme. Reine mineralische Bindemittel — Zement, Kalk, Marmormehl — ohne Polymere oder Lösungsmittel. Diffusionsoffen, atmungsaktiv, materialwahr.

Was „mineralisch“ wirklich bedeutet

Mineralisch heißt: Bindemittel kommen aus mineralischen Quellen — Naturstein, Sand, Kalk, Marmor. Keine Polymer-Zusätze, keine Lösungsmittel, keine künstlichen Bindemittel. Die Aushärtung erfolgt durch chemische Reaktion zwischen Bindemittel und CO₂ aus der Luft (bei Kalk) oder Hydratation (bei Zement). Das Ergebnis ist ein Material, das mit der Wand „atmet“.

Vorteile gegenüber polymer-haltigen Spachtelböden

Wo mineralischer Spachtelboden ideal ist

In Wohnräumen mit Designanspruch, in Allergiker-Haushalten, in Naturhaus- und Holzhaus-Bauten, in historischen Sanierungen. Bei Einhorn Werke Designboden arbeitet HERKULES Spachtelboden im mineralischen Premium-Segment.

Vergleich mit Mikrozement

Mikrozement ist auch zementbasiert, hat aber Polymer-Zusätze für höhere Robustheit. Für Bäder, Hochbeansprucht-Bereiche oft die richtige Wahl. Reiner mineralischer Spachtelboden ist ideal für Wohnräume und Architektur-Räume mit Designanspruch.

Verarbeitungs-Detail

Mineralischer Spachtelboden wird in 3–5 dünnen Lagen aufgespachtelt. Trocknungszeit pro Lage 24 h. Voll belastbar nach 7–10 Tagen. Aufbauhöhe gesamt 4–7 mm. Versiegelung mineralisch oder mit Hartwachs-Öl.

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